Immungenetics AG arbeitet aktiv an der Entwicklung von Wirkstoffkandidaten, welche genetische Marker als pharmazeutisches Target nutzen. Der Ansatz von Immungenetics AG ist es dabei, dass es sich bei diesen neuen Wirkstoffen nicht um körperfremde und synthetisch hergestellte Substanzen handelt, sondern um genetische Informationen, die gezielt in die Zelle eingeführt werden und dort über Tage, Monate oder sogar Jahre aktiv bleiben können. Auf Grund dieser zugeführten Gene oder Genabschnitte wird die körpereigene Zelle in die Lage versetzt, den lebensnotwendigen Stoff selbst herzustellen, so dass keine dauerhafte Einnahme von Medikamenten mehr erfolgen muss und auch Nebenwirkungen, ausgelöst durch körperfremde Substanzen, minimiert werden können.
Mit Hilfe der etablierten Tiermodelle für Multiple Sklerose, Rheumathoider Arthrithis, für den Systemischen Lupus erythematodes und Psoriasis sowie durch die Kooperation mit dem UK-SH ist die Immungenetics AG in der Lage, solche neu entwickelten Wirkstoffkandidaten in Hinblick auf ihre Funktion, Wirksamkeit und Verträglichkeit zu testen und wesentliche Schritte der präklinischen Forschung durchzuführen.
Weiterhin arbeitet und entwickelt Immungenetics AG in Kooperation mit Prof. Pahnke an ABC-Transportern im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere M. Parkinson und M. Alzheimer.
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